Doppelstegplatten oder Wellplatten – welche soll ich wählen?
Wenn Du eine Terrassenüberdachung, einen Carport oder ein Gewächshaus planst, stellt sich häufig die Frage: Soll ich Doppelstegplatten oder Wellplatten verwenden? Beide Varianten eignen sich für lichtdurchlässige Überdachungen, unterscheiden sich jedoch deutlich in Wärmedämmung, Stabilität und Montageaufwand.
Doppelstegplatten – auch als Stegplatten oder Hohlkammerplatten bezeichnet – verfügen über eine mehrwandige Kammerstruktur. Diese sorgt für eine bessere Wärmedämmung und eine höhere Tragfähigkeit im Vergleich zu klassischen Wellplatten.
Wenn Du passende Varianten suchst, findest Du hier eine Übersicht aller verfügbaren Doppelstegplatten.
Vorteile von Doppelstegplatten
Doppelstegplatten bestehen aus zwei Deckschichten mit innenliegenden Hohlkammern. Diese Bauweise bringt mehrere technische Vorteile mit sich:
Die Kammerstruktur wirkt wärmedämmend und reduziert Wärmeverluste unter der Überdachung. Gleichzeitig sorgt sie für eine hohe Stabilität, sodass auch größere Spannweiten sicher realisiert werden können.
Doppelstegplatten eignen sich besonders für Terrassenüberdachungen, Wintergärten oder Gewächshäuser, bei denen neben Lichtdurchlässigkeit auch Wärmeschutz und Nutzungskomfort eine Rolle spielen.
Vorteile von Wellplatten
Wellplatten – häufig auch als Lichtplatten bezeichnet – sind eine preisgünstigere Alternative zu Doppelstegplatten. Sie bestehen aus massivem Material ohne Hohlkammern und lassen sich meist schneller montieren.
Durch ihre Profilform bieten sie eine gute Wasserableitung und eignen sich insbesondere für einfache Überdachungen wie Carports, Schuppen oder landwirtschaftliche Gebäude.
Doppelstegplatten oder Wellplatten – wann passt welche Lösung?
Für Terrassenüberdachungen oder Gewächshäuser sind Doppelstegplatten in der Regel die bessere Wahl, da sie isolierend wirken und ein angenehmeres Klima unter der Konstruktion schaffen.
Bei preisbewussten Projekten oder einfachen Überdachungen können Wellplatten eine wirtschaftliche Alternative darstellen. Für dauerhaft genutzte Dachflächen mit höheren Anforderungen an Wärmedämmung und Stabilität bieten Doppelstegplatten jedoch deutliche Vorteile.
Fazit – Doppelstegplatten oder Wellplatten?
Welche Lösung für Dein Projekt geeignet ist, hängt vom Einsatzbereich und den technischen Anforderungen ab. Während Wellplatten eine einfache und kostengünstige Bedachung ermöglichen, bieten Doppelstegplatten eine höhere Stabilität, bessere Wärmedämmung und einen gesteigerten Nutzungskomfort bei Terrassenüberdachungen oder Wintergärten.
FAQ – Doppelstegplatten oder Wellplatten
Welche Platten sind langlebiger?
Doppelstegplatten gelten als langlebiger, da ihre Kammerstruktur die Tragfähigkeit erhöht und Materialspannungen reduziert.
Sind Wellplatten auch hagelsicher?
Polycarbonat- und GFK-Wellplatten sind in der Regel sehr schlagfest. Acrylglas-Wellplatten hingegen nur bis zu bestimmten Hagelkorngrößen geprüft.
Welche Lösung eignet sich besser für ein Gewächshaus?
Für Gewächshäuser sind Doppelstegplatten besser geeignet, da sie wärmedämmend wirken und ein ausgeglicheneres Klima schaffen.
Sind Wellplatten günstiger als Doppelstegplatten?
Ja. Wellplatten sind meist preiswerter, bieten jedoch geringere Dämmwerte und Stabilität im Vergleich zu Doppelstegplatten.
Weitere Ratgeber zu Doppelstegplatten
Weitere Tipps zur Planung, Auswahl und Montage findest Du im großen Ratgeber zu Doppelstegplatten. Dort erklären wir ausführlich Unterschiede zwischen Materialien, Plattenstärken, Montage und Einsatzbereichen.