Aufbau von Aluverbundplatten Material und Konstruktion erklärt
Aluverbundplatten sind Verbundwerkstoffe, die sowohl im Außenbereich als auch im Innenausbau eingesetzt werden. Typische Anwendungen sind Fassadenverkleidungen, Balkonverkleidungen, Sichtschutzlösungen oder Wandverkleidungen im Bad, in der Dusche oder in der Küche.
Ihre besonderen Eigenschaften wie Formstabilität und geringes Gewicht ergeben sich aus dem mehrschichtigen Aufbau. In diesem Ratgeber erfährst Du, wie Aluverbundplatten konstruiert sind und warum diese Bauweise für viele Anwendungen Vorteile bietet.
Was sind Aluverbundplatten
Aluverbundplatten bestehen aus zwei dünnen Aluminium Deckschichten und einem Kernmaterial dazwischen. Diese Schichten sind fest miteinander verbunden und bilden eine stabile, plane Platte, die sich gut verarbeiten lässt.
Der typische Schichtaufbau
Aluminium Deckschichten
Die äußeren Schichten aus Aluminium sorgen für Stabilität und eine gleichmäßige Oberfläche. Je nach Ausführung sind sie beschichtet, um Farbhaltbarkeit sowie UV- und Witterungsbeständigkeit zu gewährleisten.
Kernmaterial
Der Kern besteht aus Kunststoff oder mineralisch gefülltem Material. Er reduziert das Gewicht der Platte und unterstützt die Formstabilität bei Temperaturwechseln.
Warum sind Aluverbundplatten formstabil
Durch den festen Verbund von Aluminium und Kernmaterial wirken Aluverbundplatten wie ein stabiler Träger. Dadurch verziehen sie sich weniger als viele andere Plattenwerkstoffe.
Typische Einsatzbereiche von Aluverbundplatten
Aufgrund ihres stabilen Verbundaufbaus kommen Aluverbundplatten in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz. Im Außenbereich werden sie beispielsweise als Fassadenverkleidung oder Balkonverkleidung verwendet. Im Innenbereich dienen sie häufig als Wandverkleidung im Bad außerhalb des direkten Nassbereichs, als Duschwand ohne Fliesen oder als Küchenrückwand im Spritzwasserbereich.
Wie und wo Aluverbundplatten typischerweise eingesetzt werden, erfährst Du im Ratgeber Einsatzbereiche von Aluverbundplatten.